Gesundheit

Prophylaxe schwerer Erkrankungen

Krankheitsvorsorge und Prophylaxe bei schweren Erkrankungen

Die Menschen in Europa werden immer älter. Doch mit der steigenden Lebenserwartung und auch mit dem wachsenden Komfort nimmt auch die Zahl der schweren Erkrankungen zu. Jedes Jahr erkranken mehr Menschen an Krebs, obwohl die Sterblichkeitsrate bei vielen Krebsarten geringer geworden ist. Auch Diabetes gehört zu schweren Krankheiten. Für die meisten Todesfälle in Europa sind allerdings die Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich. Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen bei den Blutgefäßen – alle diese Erkrankungen sind ausgesprochen gefährlich und können einem Menschen zum Verhängnis werden. Sehr verbreitet und teilweise noch unterschätzt ist die Depression. Diese Krankheit kann unbehandelt zum Tod eines Menschen führen und ist eine der häufigen Todesursachen in der modernen Welt.

Was ist der Grund für die Ausbreitung von schweren Krankheiten?

Einerseits ist es die relativ hohe Lebenserwartung der modernen Menschen: in früheren Jahrhunderten starben Menschen oft bevor sie z.B. an Krebs erkranken konnten. Auch die ungesunde Lebensweise von vielen Menschen führt zum vermehrten Auftreten von schweren Krankheiten: Moderne Lebensweise bedeutet die Abwesenheit von körperlicher Arbeit und auch leichte Zugänglichkeit von Lebensmitteln. Wenn früher ein Feld bestellt oder eine Kuh gemolken werden musste, um die Nahrung zu produzieren, genügt heute eine Fahrt mit dem Auto zum Supermarkt. Bewegungsmangel und ungesunde Gewohnheiten erhöhen das Risiko zu erkranken.

Insofern kann man behaupten, dass eine der Ursachen für viele schwere Krankheiten in dem Lebensstil der Menschen selbst ist. Doch man darf dabei nicht vergessen, dass für die Erkrankung auch eine genetische Disposition  verantwortlich sein kann. Ärzte behaupten, dass ca. 15% aller Krebserkrankungen auf die genetische Veranlagung der Menschen zurückzuführen wären. Das Gleiche betrifft ebenso die Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Allergien. Eine Veranlagung bedeutet allerdings nicht zwingend, dass ein Mensch die Krankheit auch tatsächlich bekommt.

Viel hängt von Menschen selbst ab und zahlreiche Gefahren durch schwere Krankheiten lassen sich abwenden, indem man seinen Lebensstil ändert und auf ungesunde Gewohnheiten verzichtet. In diesem Zusammenhang muss man allerdings betonen, dass der gesunde Lebensstil keine Garantie für die perfekte Gesundheit gibt, so wie auch die sog. “ungesunde Lebensweise” nicht mit 100%-er Sicherheit zu dem Ausbruch einer schweren Krankheit führt. Es handelt sich hier lediglich um einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Lebensstil und der Häufigkeit von Erkrankungen.

Was kann man für die Prophylaxe von schweren Krankheiten tun? Ärzte empfehlen, auf Rauchen und auf den übermäßigen Alkoholkonsum zu verzichten. Es ist ebenfalls sinnvoll, eigene Ernährung kritisch zu begutachten und die Mengen von Fett und Kohlehydraten zu reduzieren. Eine oder mehrere tägliche Portionen Obst und Gemüse, abwechslungsreiche Kost und Verzicht auf Fast-Food sind die Meilensteine einer gesunden Ernährung.

Eine große Rolle für die Prophylaxe von schweren Krankheiten spielt ausreichende Bewegung und Sport. Beim Sport werden nachweislich Glückshormonen ausgeschüttet, so dass Sport auch gegen die Depression helfen kann. Sport, z.B. Jogging, ist ein bewährtes Mittel der Prophylaxe. Jeder soll eine Sportart für sich aussuchen, die ihm oder ihr am besten passt. Wenn es für den einen Joggen ist, dann hat der oder die andere eher Spaß am Radeln oder Schwimmen. Auch wegen der zulässigen Belastung durch die sportlichen Aktivitäten soll man sich mit dem Arzt beraten und in jedem Fall die Belastung nur langsam erhöhen.

Moderne Medizin kann viele Krankheiten erfolgreich behandeln. Auch die Diagnose “Krebs” ist schon lange kein Todesurteil mehr. Wichtig ist, dass eine Krankheit bereits auf dem frühen Stadium bzw. als Vorstufe entdeckt wird, dann ist die Behandlung einfacher und die Prognose besser. Daher gilt es: zur Prophylaxe von schweren Krankheiten gehört unbedingt der regelmäßige Besuch beim Arzt und die Vorsorgeuntersuchungen. Hier gilt es wiederum: auch die Vorsorgeuntersuchungen geben keine Garantie, dass man nicht schwer erkrankt, doch erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, auch im Falle einer Erkrankung wieder gesund zu werden.

Mit Wellness, Gesund und Aktiv das Leben genießen!

Die heutige Zeit ist geprägt von Leistung und beruflich bedingten, einseitigen Bewegungsabläufen. Sämtliche Aktivitäten sind auf den Steinen der Gesundheit aufgebaut. Um den Anforderungen des Alltages gerecht zu werden, kann das Wohlbefinden durch kleine Umstellungen der Lebensweise enorm gesteigert werden. Das beginnt bei der Ernährung und setzt sich in körperlicher Aktivität fort. Innere und äußere Schönheit kann durch einen bewussten Umgang mit sich selbst und der Natur erlangt werden.

Wellness ist eine Säule der Gesunderhaltung

Die meisten Menschen verbinden Wellness mit Urlaub in einem speziellen Wellness-,  Familien oder Kinderhotel und einer passiven Entspannung. Es handelt sich bei Wellness jedoch um keinen geschützten Begriff, und jedem ist die Werbewirksamkeit des Wortes Wellness bekannt. In seiner tatsächlichen Definition umfasst der Begriff Wellness vier wichtige Säulen: eine bewusste Ernährung, regelmäßige Bewegung, Entspannungstechniken und der bedachte Umgang mit der Natur. Wer sich an diesen vier Säulen orientiert, wird sich an den positiven Veränderungen seines Körpers recht schnell erfreuen können. Körper und Psyche gehen Hand in Hand. Ein ausgeglichener Mensch geht gelassen mit Stress um. Die Hektik des Alltages kann ihm wenig anhaben. Dieses positive Resultat wird von anderen Menschen als Zufriedenheit wahrgenommen.

Eines führt zum Anderen
Wer fit ist, fühlt sich wohl. Und wer sich wohlfühlt, strahlt eine innere und äußere Attraktivität aus. Sportliche Aktivitäten verbessern die gesamte Durchblutung des Körpers und beugen unterschiedlichsten Zivilisationskrankheiten vor. Ein frischer Teint ist ein sichtbarer Effekt der regelmäßigen Bewegung. Das Facelifting bleibt dann ein sehr selten zu wählender Ausweg.
Sinnvolles Fitnesstraining ist von Abwechslung geprägt. Die Ausdauer kann beim Schwimmen, Walken, Joggen oder Radfahren gesteigert werden. Ein leichtes Krafttraining nach dem Aufwärmen versorgt gezielt die einzelnen Muskelgruppen. Wer den Gang in ein Fitnessstudio scheut, findet genügend Möglichkeiten in seiner Umgebung, effektives Krafttraining durchzuführen. Liegestützen oder Kniebeugen sind nur zwei von zahlreichen Beispielen. Sportanfängern wird ein Training unter professioneller Anleitung empfohlen, um Verletzungen vorzubeugen und die richtige Atemtechnik zu erlernen. Ein langsamer Muskelaufbau beinhaltet ausreichende Zeiten der Regeneration. Muskelkater und körperliche Erschöpfung sind vermeidbar, wenn der Sport richtig ausgeübt wird. Körperliche Bewegung soll auf lange Sicht Spaß machen. Der langsame Einstieg bringt Freude und Gesundheit.

Wohlbefinden durch genussvolle Nahrung

Sich richtig und bewusst zu ernähren bedeutet nicht, dass man ab sofort nur noch sehnsüchtig auf die Chips oder die Schokolade schielt. Die richtige Menge ist der ausschlaggebende Punkt. Wer sich vielseitig und abwechslungsreich ernährt, wird durch den Verzehr einer Tafel Schokolade keinen Nachteil erfahren. Die Flüssigkeitszufuhr spielt im Nahrungskarussell eine der wichtigsten Rollen überhaupt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit, vorwiegend Wasser, zu sich zu nehmen. Bedacht werden sollte, dass in vielen Nahrungsmitteln bereits Wasser enthalten ist. Einige Forscher gehen soweit zu sagen, der Körper macht deutlich, was er benötigt. Ein unbändiger Heißhunger auf Obst könnte demnach auf einen Vitaminmangel hinweisen. Ein achtsamer Umgang mit Lebensmitteln verhilft den Menschen zu einem weit gesünderen Leben. Auch mit dem weitgehenden Verzicht auf Genussmittel wie Tabak, Alkohol und Zucker lässt sich der Gesunderhaltung ein gutes Stück näherkommen.

Durch Entspannung zur körperlichen und geistigen Harmonie

Wie es das Wort bereits deutlich macht, kann durch verschiedene Techniken die Spannung gelöst werden. Die Folge ist Gelassenheit, Zufriedenheit und ein absolutes Wohlgefühl. Zu den erlernbaren Entspannungstechniken gehört beispielsweise autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Manche gelangen zur vollkommenen Zufriedenheit durch Yoga, Meditation oder zahlreiche andere Techniken. Alle Entspannungstechniken folgen dem gleichen Grundgedanken: Den Körper in Einklang mit dem Geist zu bringen. Körperlich wird die Muskelanspannung vermindert, der Blutdruck gesenkt und die Herzfrequenz verlangsamt. Das geistige Denken ist von Zufriedenheit und Gelassenheit geprägt. Alles zusammen ergibt ein fabelhaftes Gefühl der Ruhe und innerer Kraft. Die Grundlagen lassen sich am besten unter einer professionellen Anleitung lernen. Kontinuierliches Üben hat den positiven Effekt, dass in Stresssituationen das Gelernte schnell abgerufen werden kann.

Fitness für zu Hause mit Yoga, Pilates und Joggen!

Wer kennt es nicht – das ewige Hin und Her zwischen Lust auf körperliche Ertüchtigung auf der einen und dem inneren Schweinehund und dem knappen Geldbeutel auf der anderen Seite? Dabei ist es eigentlich so einfach. Ohne großen Aufwand kann sich nämlich jeder bequem zu Hause fit halten. Das kostet wenig Überwindung und kaum Geld.

Ein gutes Allround Programm: Yoga-Pilates-Jogging

Um sich ausgewogen fit zu halten, sollte man am besten mehrere Sportarten miteinander kombinieren. Wenn man nicht nur Balance und Muskeln trainieren, sondern gleichzeitig überschüssiges Fett verlieren und mehr Ausdauer gewinnen will, dann ist ein Mix aus Yoga, Pilates und Jogging sehr empfehlenswert. Das Wichtigste dabei ist die Regelmäßigkeit des Trainings. Sporadisches Trainieren reicht nicht aus, um dauerhaft davon zu profitieren und Lipödem, Übergewicht oder Bluthochdruck den Kampf anzusagen.. Für lang anhaltende körperliche Fitness sollte man ungefähr 3 bis 5 Mal pro Woche trainieren. Am besten man integriert Dehnungsübungen, figurdefinierende Kraftübungen sowie Ausdauersport als genauso selbstverständliche Bestandteile in den Alltag, wie das allmorgendliche Zähneputzen. Fünf Minuten sind zwar noch nicht genug, doch viel mehr Zeit muss man sich gar nicht nehmen. Schon regelmäßig 30 Minuten Training an drei bis fünf Tagen in der Woche bewirken wahre Wunder. Dafür benötigt man nur wenige Dinge:

Die Grundausstattung für Fitness Zuhause

Für das Training zu Hause braucht man nicht viel außer ein bisschen Platz auf dem Boden, frische Luft und eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Und auch Joggen kann man im Prinzip überall. Hier eine kurze Liste der benötigten Dinge:

für Yoga und Pilates:
1. eine Yogamatte (für Übungen im Sitzen und Liegen)
2. Yoga und Pilates Übungen (CD, Buch, Internet)
3. Musik
4. bequeme Sportkleidung, die nicht drückt (z. B. beim Liegen auf dem Rücken)
5. evtl. Kerzen für ein entspanntes Ambiente

Die ideale Alternative zu einem Kurs im Studio sind Pilates oder Yoga-DVDs oder sogar Videos im Internet, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Es gibt ein so großes Angebot, für Anfänger bis Könner, sodass für Abwechslung immer gesorgt ist.

zum Joggen:
1. gute Laufschuhe
2. bequeme, atmungsaktive Laufkleidung
3. evtl. MP3-Player mit Musik, Handys tun es auch, Podcast, Hörbuch etc.

Am schönsten joggt es sich natürlich durch einen Park oder entlang eines Flusses nicht zuletzt, weil sich unbefestigter Waldboden wesentlich besser unter den Füßen anfühlt und entlastender für die Gelenke ist als geteerte Straßen. Allerdings kann man mit entsprechend gut gedämpften Laufschuhen auch sehr gut auf hartem Untergrund joggen. Beim Kauf richtiger Schuhe sollte man sich unbedingt genügend Zeit nehmen und sich am besten beraten lassen, denn es gibt ein enormes Angebot an sehr unterschiedlichen Laufschuhen, angepasst an alle denkbaren Laufansprüche.

Und los geht’s
Joggen, Yoga- und Pilates-Übungen lassen sich frei nach Belieben miteinander kombinieren. Jedes Training sollte jedoch mit Lockerungs- und Aufwärmungsübungen beginnen, damit die Belastung der Muskeln und Sehnen langsam gesteigert werden kann und Verletzungen vorgebeugt wird. Geradezu ideal zum Aufwärmen vor dem Joggen ist zum Beispiel auch Yoga. Ein möglicher 4-Tage-Trainingsplan aus einem Yoga – Pilates – Jogging – Mix könnte also wie folgt aussehen:

Montag und Mittwoch:
10 Minuten Yoga-Warm-up, 15 Minuten Joggen, 5 Minuten Yoga Dehnungsübungen

Dienstag und Donnerstag:
15 Minuten Yoga, 15 Minuten Pilates Training für Arme, Bauch, Po

Alles ist möglich, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und wer noch mehr Zeit zur Verfügung hat, der kann das Programm natürlich um beliebig viele Minuten verlängern. Und übrigens, wer beim Joggen lieber mit Musik laufen möchte, anfangs dabei aber noch Probleme hat den eigenen Laufrhythmus zu halten, der könnte es auch mit einem Hörbuch oder Podcast versuchen. Das ist unterhaltsam und bringt einen nicht aus dem Lauftakt.

Noch ein wichtiger Hinweis: Beim Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit, also immer darauf achten, ausreichend viel Wasser zu trinken. Viel Spaß und maximale Erfolge!

 

Gesund mit Veganer Ernährung

Fit und gesund mit veganer Ernährung
Mittlerweile ist es nicht nur mehr ein Trend, sondern schon fast eine Bewegung, die alle Bevölkerungsschichten erfasst: das vegane Leben. Auf den ersten Blick mag dies eine Einschränkung sein, doch wenn man sein Leben umgestellt hat, wirkt besonders die rein pflanzliche Ernährung befreiend auf Körper und Geist. Mit dieser Befreiung kann sich Schönheit entfalten und die Gesundheit sogar gestärkt werden.

Was heißt vegan konkret?
Während Vegetarier nur auf den Konsum von Fleisch, Wurst und teilweise Käse verzichten, kommt bei vegan-orientierten Menschen nichts in den Körper, was tierische Bestandteile enthält. Das heißt: Käse, Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Honig, Milch, Sahne, Quark und Joghurt fallen in dieser Form vollkommen weg. Auch die meisten Fertiggerichte werden von Veganern nicht gegessen, da oftmals versteckt tierische Produkte wie Milchpulver, Ei, Gelatine oder auch Karmin enthalten sind. Letzteres ist ein Farbstoff, der aus Schildläusen hergestellt ist – dies würden wohl auch viele überzeugte Fleischfans meiden, wenn sie sich dessen bewusst wären.

Doch bei der Ernährung hört ein bewusst veganes Leben noch nicht auf. Denn auch in vielen Produkten des täglichen Lebens werden tierische Inhaltsstoffe verwendet. So sind z. B. in vielen Hygieneprodukten Inhaltsstoffe tierischer Herkunft oder sie werden an Tieren getestet. Auch Federbetten sind tabu, ebenso wie jegliche (Echt-)Lederprodukte. Es hat sich jedoch in den letzten Jahren eine Industrie herausgebildet, die nicht nur auf tierische Bestandteile verzichtet, sondern auch von (meist vollkommen unnötigen) Tierversuchen Abstand hält.

Was kann ich dann überhaupt noch essen?
Wenn man sich zum ersten Mal mit Veganismus auseinandersetzt, kommen vor allem Gedanken an den Verzicht und was man nicht alles vermissen würde – vom frischen Glas Milch oder Kakao über den Sonntagsbraten, den Hamburger bis hin zum Käsebrot. Doch mit Verzicht hat Veganismus rein gar nichts zu tun. Es ist eine bewusste Entscheidung, die nicht nur zu einem besseren Gewissen und einer körperlichen Entgiftung (und auch Entfettung) und damit zu mehr Wohlbefinden führt, sondern ebenfalls die Welt des Essens in einem neuem Licht erscheinen lässt.

Es gibt nicht nur für nahezu jedes tierische Produkt einen entsprechenden “Ersatz”, sondern eine echte Alternative. Viele Menschen lieben z. B. Fleisch. Nur warum? Aufgrund der Konsistenz, der Röstaromen, der Räucherung und der Gewürze. Denn rohes Fleisch schmeckt beinahe nach gar nichts. Ebenso ist es bei den gesunden Alternativen Tofu, Seitan, Soja-Granulat, “Pilzfleisch”, Tempeh oder auch Gemüsebratlingen. Das richtige Kochen/Backen und die Würzmischung sind entscheidend. Wer schon einmal in einem veganen Restaurant war oder sich von einem Veganer hat bekochen lassen, weiß, dass man, anstatt verzichten zu müssen, viele neue Geschmackseindrücke kennenlernt. Leckere, vegane Mahlzeiten nicht die Ausnahme, sondern Standard – ein wahrer Delikatessen Shop.

Warum das alles?
Es gibt drei wichtige Aspekte, die den Veganismus begründen.

Punkt 1: Ethik. Für Veganer ist es nicht vertretbar, Mitlebewesen auszubeuten. Tiere werden weltweit und auch in Deutschland unter miserablen Bedingungen gehalten, gezüchtet und geschlachtet. Wenn man auf eine tierproduktsfreie Lebensweise umstellt, macht man sich nicht schuldig und erspart vielen Tieren ein qualvolles Leben – da die Nachfrage nicht besteht, werden sie gar nicht erst erzeugt.

Punkt 2: Wohlbefinden und Gesundheit. Viele tierische Produkte stehen unter dringendem Verdacht, Krankheiten wie Krebs auszulösen. Dazu gehören auch Milch und Fleisch. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mittlerweile sogar die vegane Ernährung. Neben dem geringeren Risiko, an einer schweren Krankheit leiden zu müssen, merkt man eine Ernährungsumstellung auch selbst: Unnötige Fettpölsterchen verschwinden, Pickel sind meist kein Thema mehr, Verdauungsprobleme sind nicht mehr existent und die Haut wird straffer und schöner, Gesichtsfalten straffen sich fast wie von selbst.

Punkt 3: Umweltschutz. Die persönliche Klimabilanz ist sofort verbessert, wenn man von tierischen Produkten, auch hier besonders Fleisch und Milch, Abstand hält. Denn eine Kalorie Rindfleisch entspricht bis zu 12 Kalorien Mais, Soja oder Getreide. Diese riesigen Mengen Futtermittel begünstigen Monokulturen, Genmanipulation und die Abholzung des Regenwaldes. Dazu kommen Fäkalien, die meist auf den Feldern ausgebreitet werden – mehr eine Entsorgung als echte Düngung. Auch die Treibhausgase, die (Nutz-)Tiere ausstoßen, tragen zum Klimawandel bei.

Probieren geht über Studieren
Man sollte eine vegane Ernährung einfach mal ausprobieren. Um das Wohlbefinden zu steigern, bedarf es keiner neuen Versprechen der Wellness-Industrie, sondern nur bewusstes Denken. Es gibt nichts, wovor man Angst haben müsste. Niemand wird gezwungen und niemand kontrolliert. Man muss auch nicht zwangsmäßig sofort umstellen, sondern langsam neues Essen kennenlernen und genießen lernen. Einen Versuch ist es wert.

 

Naturgegebene Wundermittel: Essen für die Schönheit

Es ist der Schönheit zuträglich, viel Obst und Gemüse zu essen, viel Wasser zu trinken, den Alkoholkonsum einzuschränken und kein fettes rotes Fleisch zu sich zu nehmen. Soviel ist bekannt. Aber die Natur kann noch viel mehr für die Schönheit tun, denn nicht nur Obst, Gemüse und Wasser tun gut. Wellness aus der Natur, das ist mehr als nur ein bisschen Grünzeug für die Küche.

Wenig Fleisch, aber doch abwechslungsreich
Fleisch muss sein, zumindest in Maßen. Denn neben dem vor allem in rotem Fleisch vorkommenden Eisen (wichtig für die Blutbildung und einige andere essentielle Vorgänge des menschlichen Körpers) enthält Fleisch auch große Mengen an Vitamin B. Vitamin B12 beispielsweise kommt in Pflanzen fast gar nicht vor, ist aber in tierischen Produkten enthalten. Das Vitamin steht in direktem Zusammenhang mit einem frischen, gesunden Aussehen, denn neben der Blutbildung ist es auch für die Zellteilung und die Nervenfunktionen zuständig.

Vegetarismus?
Eine Ernährung ganz ohne tierische Produkte wird zwar oft angepriesen, ist aber letzten Endes nicht wirklich gesund. Wirklich gut leben sogenannte Ovo-lacto-Vegetarier. Ovo-lacto-vegetarische Ernährung heißt, dass kein Fleisch, aber Milchprodukte und Eier konsumiert werden – zumindest in Maßen. Wer sich soviel Disziplin nicht zutraut, kann den Fleischkonsum stark einschränken. Das heißt nicht, dass man sich von Körnerfutter und Tofu ernähren muss, sondern lediglich, dass statt des üblichen Geflügels, Schweine- und Rindfleisches aus der Massentierhaltung öfter mal Käse, Fisch, Meeresfrüchte oder weniger kommerziell gehandeltes Fleisch wie Wild, Lamm oder Ziege auf dem Tisch landen können. Abgesehen davon ist der menschliche Bedarf mit 100 Gramm Fleisch- und Wurstwaren am Tag gedeckt. Ein durchschnittliches Steak hat schon 280 Gramm…

Eine solche fleischarme Ernährung hat unmittelbare Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Die Verdauung wird angeregt, das nach den Mahlzeiten übliche Völlegefühl bleibt aus, und häufig verbessert sich auch die Kondition unmittelbar. Herzrasen, Bluthochdruck und Kurzatmigkeit können sich vermindern. Das Hautbild wird klarer. Die fettarme Ernährung kann außerdem Übergewicht vorbeugen und sogar bei der Lipödem Behandlung helfen.

Viel Flüssigkeit
Obst und Gemüse geben dem Körper nicht nur Vitamine und Spurenelemente, die für eine gesunde Funktionsweise und verminderte Alterungsprozesse wichtig sind. Sie enthalten auch viel Wasser. Da die meisten Menschen Schwierigkeiten haben, mehr als zwei Liter am Tag zu trinken, sind flüssigkeitsspendende Nahrungsmittel gar nicht schlecht. Gurke, Tomate, Zucchini und Blattsalate enthalten sehr viel Flüssigkeit (vor allem im rohen Zustand) und Obst ist generell sehr flüssigkeitshaltig. Wer das Obst nicht gerne einfach roh knabbert, kann es pürieren, mit Milch zu einem Shake verwandeln oder in etwas Curry angebraten essen – letzteres schmeckt besonders gut zu Meeresfrüchten und Fisch. Schönheitspflege sollte immer auch gut tun und etwas mit Wohlbefinden zu tun haben: Leckere Gerichte aus dem karibischen und asiatischen Raum sind optimal.

Nie mehr Allergien

Wellness- und Fitness-News

Nie mehr Allergien – neue Desensibilisierungsmethoden helfen

Besieht man sich die Scharen von Allergiekranken in den Wartezimmern dieser Nation, so ist es nicht verwunderlich, dass Wissenschaftler immer bessere Methode der Desensibilisierung finden wollen und jetzt scheint es doch gelungen, dass eine Behandlung beim Arzt wirklich hilfreich ist. Ist im späten Herbst endlich die Zeit des Pollenflugs vorbei, dann raten die Ärzte sich jetzt um die richtige Methode der Desensibilisierung zu kümmern. Natürlich ist es für viele Menschen nicht sehr erstrebenswert, wenn der Arzt zu den gefürchteten Spritzen greift, aber der Erfolg moderner Behandlungsmethoden lässt diesen Schmerz schnell vergessen.

So kann man sich für den nächsten Urlaub doch ganz andere Urlaubsziele aussuchen, die früher die Allergie nicht möglich gemacht hätten. Wer diese Behandlungsmethode aussucht, der muss natürlich auch ein paar Tage für mehrere Arztbesuche einplanen, aber der Erfolg solcher Behandlungen garantiert ein besseres und gesünderes Leben. 90 von 100 Patienten können in der folgenden Pollenflugzeit wieder unbeschwert durchatmen. So ist die spezifische Immuntherapie, auch SIT genannt, die einzige Behandlungsform die wirklich Aussicht auf Besserung versprechen kann.

Schon vor 100 Jahren hat ein Arzt aus England diese Methode der Sensibilisierung entwickelt und er spritzte den betroffenen Allergikern die Pollen direkt unter die Haut. An dieser Methode hat sich im Grunde genommen nicht viel geändert, aber die Mediziner von heute haben diese Behandlung entscheidend verbessert und so muss der Patient auch nicht mehr unendliche lange Kuren mit sehr vielen Spritzen und dem exzessiven Einsatz von Verbandsmaterial  über sich ergehen lassen, stattdessen hat sich die Behandlung auf ein paar Tage und wenige Spritzen beschränkt. Ist man allergisch gegen Pollen oder Milben, dann ist diese Methode der Desensibilisierung genau richtig, aber auch der Mensch mit Bronchial Asthma hat hier die Chance auf eine beschwerdefreies Leben, sogar wenn die Hauptsaison für bestimmte Pollen ist.

Obwohl diese Behandlung gute Erfolge zeitigt, wird sie nur von jedem zehnten Patienten genutzt. Immer noch glauben die meisten der Erkrankten, dass diese Behandlungsmethode keine Erfolge bringt. Doch hat man vor 15 Jahren noch viele Misserfolge bei der Behandlung gehabt, so kann den Menschen heute mit der Desensibilisierung auf eine Linderung seiner gesundheitlichen Probleme hoffen. Fachleute haben den Grund für frühere Fehlschläge auch eindeutig festgestellt, denn anstatt die vorgeschriebenen Rezepturen zu verwenden, hatten die Ärzte die diese Behandlungsmethode angewandt haben, den falschen Wirkstoff und die falsche Dosis verwendet. Jetzt aber stehen gerade auch diese Produkte unter einer besseren Kontrolle und somit ist der Erfolg für die Behandlung abgesichert. Allein schon das Paul-Ehrlich-Institut prüft ständig Allergenprodukte und sichert somit die Wirksamkeit der Behandlungsmethode Desensibilisierung. Keine allergischen Reaktionen mehr zu haben, dass muss kein Wunschtraum mehr bleiben, mit einer kurzfristigen Behandlung durch einen Facharzt kann dieser Traum wahr werden.

Ambu Life Key

Ambu Life Key – Lebensretter im Kleinformat

Beim Ambu Life Key handelt es sich um eine Beatmungshilfe, die zur Ausrüstung für Ersthelfer am Unfallort, Feuerwehrleute und Rettungskräfte gehört, sich aber durchaus auch für jeden Autofahrer empfiehlt. Sie ermöglicht nicht nur effektives Beatmen von Verunglückten und Notfallpatienten, sondern schützt auch den Helfer vor Infektionen.

Der  Ambu Life Key ist eine Beatmungsfolie, die in einem kleinen Beutel an einem Schlüsselring verstaut und daher denkbar kompakt und praktisch mitzuführen ist. Kommt der Ambu Life Key zum Einsatz, wird die Folie entfaltet, über Mund und Nase des Patienten ausgebreitet und mit eigens entwickelten, patentierten Gummischlaufen hinter dessen Ohren befestigt. Um ein fehlerhaftes Befestigen zu vermeiden, ist die Folie mit dem Wort “Patient” beschriftet. Zeigt die Schrift zum Patienten, sieht der Helfer sie also spiegelverkehrt vor sich, liegt die Folie korrekt. Dank der Gummischlaufen bleibt sie während des gesamten Beatmungsvorgangs in der richtigen Position und kann zum Beispiel auch während der Herzdruckmassage nicht verrutschen.

Der Ambu Life Key ermöglicht Mund-zu-Mund- ebenso wie Mund-zu-Nase-Beatmung. Die Beatmung erfolgt durch ein speziell konstruiertes Einweg-Ventil, das über Mund oder Nase des Patienten platziert wird. Das Ventil lässt die Atemluft nur in Richtung des zu versorgenden Patienten strömen. Die Beatmung ist auf diese Weise denkbar einfach und der Nothelfer selbst vor Infektionen durch Blut, Erbrochenes oder Speichel geschützt. Die Beatmungsfolie besteht aus einem Material, das lebensmittelgerechte Anforderungen erfüllt. Der Ambu Life Key ist ein Einwegprodukt, das nach einmaligem Einsatz entsorgt werden muss.

Erhältlich ist der Ambu Life Key in einem roten Schlüsselanhänger aus Kunststoff oder in einem Nylon-Softcase-Schlüsselanhänger in den Farben schwarz, blau, rot, grün, orange oder gelb. Der Stückpreis beträgt deutlich unter zehn Euro. Bei Abnahme von mindestens 250 Stück kann man die Schlüsselanhänger mit dem eigenen Logo versehen lassen. Entwickelt wurde der Ambu Life Key vom dänischen Medizintechnik-Unternehmen Ambu, das im Jahr 1954 mit der Erfindung des Beatmungsbeutels (“Ambu-Beutel”) einen Meilenstein in der Geschichte der Notfallmedizin setzte. Das 1937 gegründete Unternehmen vertreibt seine Produkte weltweit und unterhält Niederlassungen unter anderem in den USA, Skandinavien, Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien. In der deutschen Niederlassung in Bed Nauheim können auch Privatpersonen Ambu-Produkte wie den Life Key direkt bestellen.

Kaviar – nicht nur für den Gourmet

Kaviar ist ein kulinarischer Höhepunkt und die Krönung so mancher Tafel. Aber nicht nur das! Kaviar ist auch Luxus für die Haut. Das mag auf den ersten Blick verwundern. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass Nahrungsmittel schon immer in der Kosmetik/Körperpflege Anwendung fanden: Königin Kleopatra soll in Milch gebadet haben, um ihre Haut zu pflegen, die feuchtigkeitsspendende Gurkenmaske ist allgemein bekannt, das Gelee Royal der Bienenkönigin findet vielfältig in der Kosmetik Verwendung – um nur einige Beispiele zu nennen.

Kaviar – Kraft des Meeres

Kaviar ist Rogen von verschiedenen Meeresfischen, bezeichnet also die Eigelege der weiblichen Fische. So verweist bereits die Herkunft des Kaviars auf seine Bedeutsamkeit – auch für die Kosmetik. Denn auch Meersalz und Wirkstoffe aus Algen haben ihre Wirksamkeit für Hautpflegeprodukte schon lange bewiesen, man denke nur an die lindernde/heilende Wirkung von Meersalzen bei Psioriasis (Schuppenflechte), deren Wirksamkeit weit über das Kosmetische hinausgeht. Was den Kaviar betrifft, so wird seine besondere Zusammensetzung und Bedeutung nachvollziehbar, wenn man sich vor Augen führt, dass er – seiner biologischen Bestimmung nach – der Erhaltung der eigenen Art dient und so von der Natur mit ganz besonderen Eigenschaften ausgestattet wurde. Diese ganz besonderen Eigenschaften können auch für die Hautpflege nutzbar gemacht werden, denn Kaviar enthält einen sehr hohen Anteil von Spurenelementen, darunter Zink und Kupfer, die den Immunschutz der Haut steigern und entzündungshemmend wirken. Die kosmetisch wirksamen Vitamine E, B, D, Proteinverbindungen, Lipide und auch Jod unterstützen wirksam die Regenerationsfähigkeit der Haut und binden freie Radikale. So ist Kaviar – als Packung pur auf der Haut aufgetragen – ein luxuriöse feuchtigkeits-, vitamin- und mineralienspendende Verwöhnbehandlung für die Haut, die sichtbare Resultate zeigt. Dabei können jedoch nicht alle wertvollen Stoffe von der Haut aufgenommen werden.

…wirksam auf der Haut
In hochwertigen kosmetischen Präparaten werden die stimulierenden und pflegenden Wirkstoffe des Kaviars so aufbereitet, dass sie ihre Wirkung bestmöglich in den entsprechenden Schichten der Haut entfalten können. Darüber hinaus werden die kosmetischen Präparate inhaltlich so mit weiteren pflegenden Substanzen angereichert, dass sie für verschiedene Hauttypen eine effiziente und wirksame Pflege sind: Ob als Gesichtspackung, oder -maske, feuchtigkeitsspende Creme, oder als konzentriertes, hochwirksames Anti-Aging-Serum – kosmetische Präparate mit Wirkstoffen aus Kaviar schenken der Haut Vitaltät und Spannkraft.

Molkenprotein für den Muskelaufbau

Molkenprotein, auch Lactalbumin oder Whey Protein genannt, weist im Bereich der Proteine die höchste Wertigkeit auf. Das bei der Käseherstellung anfallende Abfallprodukt Molke durchläuft verschiedene Produktionsabläufe. Dabei wird möglichst reines Eiweiß gewonnen und der Milchzuckergehalt gesenkt. Hochwertige Molkenproteine verfügen über einen Eiweißanteil von mehr als 90 %, der Anteil von Kohlehydraten und Fetten liegt unter einem Prozent. Durch die schnelle Resorption und Verdauung im Bereich Magen-Darm haben Molkenproteine eine gewaltige anabole Wirkung. Sie beschleunigen den Zufluss von Aminosäuren ins Blut, was wiederum für die Proteinsynthese von Vorteil ist. Die Einnahme von Whey Protein sollte, um eine optimale Proteinversorgung zu gewährleisten, morgens nach dem Aufstehen erfolgen. Dadurch wird der Kraftaufbau in der Muskulatur in Gang gesetzt. Beachten Sie dabei aber, dass sich durch den schnellen Abbau im Verdauungstrakt kein Sättigungs- oder Völlegefühl einstellt.

Proteine sind, ebenso wie Fette und Kohlenhydrate Hauptnährstoffe des Körpers. Protein leitet sich vom griechischen “proteios” ab, der griechischen Übersetzung von “erstrangig”, auch das ein Hinweis auf die hohe Bedeutung. Sie sind Lieferant der Aminosäuren und im Körper zuständig für Hormone, Abwehrkörper und Enzyme. Darüber hinaus sind sie Botenstoffe für Haare, Haut und Muskulatur. Proteine sind deswegen sowohl für den Aufbau von körpereigenem Protein und Peptiden in den anabolen Prozessen als auch in katabolen Prozessen als zusätzliche Energiequelle bei starker körperlicher Belastung von Bedeutung.

Proteine setzen sich aus 12 nicht-essenziellen und acht essenziellen Aminosäuren zusammen. Die essenziellen Aminosäuren müssen zwingend mit der Nahrung aufgenommen werden, die 12 nicht-essenziellen dagegen kann der Körper durch Umbau essenzieller Aminosäuren selbst herstellen. Die Proteine werden während des Verdauungsprozesses in Aminosäuren aufgespalten und gelangen in den Blutkreislauf. Dort stehen sie bereit für die Synthese von körpereigenem Eiweiß. Der Körper zieht überschüssiges Eiweiß zur Energiegewinnung heran. Zu große Mengen Protein können den Nieren schaden, da die bei der Umwandlung entstehenden Harnstoffe über die Nieren als Urin wieder ausgeschieden werden müssen. Die Grenze von der normalen zur übergroßen Menge ist fließend, die in sehr großem Umfang vom jeweiligen körpereigenen Stoffwechsel abhängig ist.

Die Einnahme von Whey Protein als Konzentrat gilt als einfachste und kostengünstigste Möglichkeit, dem Körper Molkenproteine zuzuführen. Es wird durch eine spezielle Filtertechnik mit einem Proteingehalt von 79% direkt aus der Molke gewonnen. Im Anschluss werden Vitamine, Mineralien und Geschmacksstoffe zugesetzt, wodurch die Konzentration auf ca. 75 % sinkt. Bei diesem Verfahren ist jedoch ein relativ hoher Anteil an Fett und Lactose nicht zu vermeiden.

Lipödeme

Therapie von Lipödemen

Optisch sieht man ein Lipödem an den “Reiterhosen”, also den nach außen liegenden Dellen des Fettgewebes der Oberschenkel. Das Fettgewebe wird mehr oder weniger symmetrisch an diesen Stellen willkürlich vom Körper angesetzt und gespeichert. Dagegen lässt sich mit einer Diät in der Regel nicht ankommen. Lipödeme können außerdem an den Oberarmen auftreten und die Druckempfindlichkeit und Möglichkeit von “blauen Flecken” ist an diesen Stellen mit erhöhtem Körperfett deutlich erhöht. Männer sind fast nie betroffen, in der Regel bekommen Frauen mit Übergewicht und/oder hormonellem Ungleichgewicht Lipödeme. Nach der Pubertät oder einer Geburt scheint der Auslöser besonders gegeben zu sein. Die Fettzellen, die für Beschwerden mit Lipödemen verantwortlich sind, sind genetisch verändert. Wie es dazu kommen konnte ist wissenschaftlich bisher nicht geklärt.

Funktion der Kapillare bei diesem Krankheitsbild

Durch eine gestörte Funktion der Kapillaren lagert sich bei diesem Krankheitsbild zusätzlich Wasser im Gewebe ein, was optisch meistens nicht ansprechend aussieht und den Stoffwechsel zusätzlich verlangsamt. Menschen, die an Lipödemen leiden, frieren oft – häufig an den betroffenen Körperstellen. Die Ansammlungen der vielen Fettzellen können sich im schlimmsten Fall entzünden und somit Schmerzen hervorrufen. Therapieversuche werden mit Kompressionsstrümpfen unternommen aber auch Kälteanwendungen zeigen Erfolge. Sport kann unterstützend helfen und Gewichtsreduzierung macht Sinn bis hin zum Normalgewicht. In sehr schlimmen Fällen kann eine Fettabsaugung in Betracht gezogen werden, sollte aber mit den behandelnden Ärzten zuvor ausführlich besprochen werden. Lymphdrainagen können den Stoffwechsel anregen und so Schlacken und Fettpolster in gewissen Mengen abbauen.

Eine fettarme und vitaminreiche Ernährung kann in Zusammenhang mit regelmäßigem Ausdauertraining und Bewegung an der frischen Luft helfen, dass die Lipödeme nicht größer und im besten Falle sogar kleiner werden. Von einer Radikaldiät ist jedoch abzuraten, da diese mehr Schaden als Nutzen anrichten würde. Schwimmen ist die ideale sportliche Betätigung für Menschen mit Fettstoffwechselstörungen, da das Körpergewicht nicht vom Körper selbst, sondern vom umliegenden Wasser getragen wird und somit die Gelenke entlastet. Wer regelmäßig schwimmen geht, stärkt sein Bindewegebe, baut Fette ab und Kondition auf.

Lipödeme sind nicht selbst verursacht, sondern stellen ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild dar, welches schwere psychische und physische Ausläufer mit sich bringt. Ein guter Arzt ist immer der beste Ratgeber, um die Folgen zu mindern und eine Verbesserung der Haut erwirken zu können.