Fitness

Prophylaxe schwerer Erkrankungen

Krankheitsvorsorge und Prophylaxe bei schweren Erkrankungen

Die Menschen in Europa werden immer älter. Doch mit der steigenden Lebenserwartung und auch mit dem wachsenden Komfort nimmt auch die Zahl der schweren Erkrankungen zu. Jedes Jahr erkranken mehr Menschen an Krebs, obwohl die Sterblichkeitsrate bei vielen Krebsarten geringer geworden ist. Auch Diabetes gehört zu schweren Krankheiten. Für die meisten Todesfälle in Europa sind allerdings die Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich. Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen bei den Blutgefäßen – alle diese Erkrankungen sind ausgesprochen gefährlich und können einem Menschen zum Verhängnis werden. Sehr verbreitet und teilweise noch unterschätzt ist die Depression. Diese Krankheit kann unbehandelt zum Tod eines Menschen führen und ist eine der häufigen Todesursachen in der modernen Welt.

Was ist der Grund für die Ausbreitung von schweren Krankheiten?

Einerseits ist es die relativ hohe Lebenserwartung der modernen Menschen: in früheren Jahrhunderten starben Menschen oft bevor sie z.B. an Krebs erkranken konnten. Auch die ungesunde Lebensweise von vielen Menschen führt zum vermehrten Auftreten von schweren Krankheiten: Moderne Lebensweise bedeutet die Abwesenheit von körperlicher Arbeit und auch leichte Zugänglichkeit von Lebensmitteln. Wenn früher ein Feld bestellt oder eine Kuh gemolken werden musste, um die Nahrung zu produzieren, genügt heute eine Fahrt mit dem Auto zum Supermarkt. Bewegungsmangel und ungesunde Gewohnheiten erhöhen das Risiko zu erkranken.

Insofern kann man behaupten, dass eine der Ursachen für viele schwere Krankheiten in dem Lebensstil der Menschen selbst ist. Doch man darf dabei nicht vergessen, dass für die Erkrankung auch eine genetische Disposition  verantwortlich sein kann. Ärzte behaupten, dass ca. 15% aller Krebserkrankungen auf die genetische Veranlagung der Menschen zurückzuführen wären. Das Gleiche betrifft ebenso die Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Allergien. Eine Veranlagung bedeutet allerdings nicht zwingend, dass ein Mensch die Krankheit auch tatsächlich bekommt.

Viel hängt von Menschen selbst ab und zahlreiche Gefahren durch schwere Krankheiten lassen sich abwenden, indem man seinen Lebensstil ändert und auf ungesunde Gewohnheiten verzichtet. In diesem Zusammenhang muss man allerdings betonen, dass der gesunde Lebensstil keine Garantie für die perfekte Gesundheit gibt, so wie auch die sog. “ungesunde Lebensweise” nicht mit 100%-er Sicherheit zu dem Ausbruch einer schweren Krankheit führt. Es handelt sich hier lediglich um einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Lebensstil und der Häufigkeit von Erkrankungen.

Was kann man für die Prophylaxe von schweren Krankheiten tun? Ärzte empfehlen, auf Rauchen und auf den übermäßigen Alkoholkonsum zu verzichten. Es ist ebenfalls sinnvoll, eigene Ernährung kritisch zu begutachten und die Mengen von Fett und Kohlehydraten zu reduzieren. Eine oder mehrere tägliche Portionen Obst und Gemüse, abwechslungsreiche Kost und Verzicht auf Fast-Food sind die Meilensteine einer gesunden Ernährung.

Eine große Rolle für die Prophylaxe von schweren Krankheiten spielt ausreichende Bewegung und Sport. Beim Sport werden nachweislich Glückshormonen ausgeschüttet, so dass Sport auch gegen die Depression helfen kann. Sport, z.B. Jogging, ist ein bewährtes Mittel der Prophylaxe. Jeder soll eine Sportart für sich aussuchen, die ihm oder ihr am besten passt. Wenn es für den einen Joggen ist, dann hat der oder die andere eher Spaß am Radeln oder Schwimmen. Auch wegen der zulässigen Belastung durch die sportlichen Aktivitäten soll man sich mit dem Arzt beraten und in jedem Fall die Belastung nur langsam erhöhen.

Moderne Medizin kann viele Krankheiten erfolgreich behandeln. Auch die Diagnose “Krebs” ist schon lange kein Todesurteil mehr. Wichtig ist, dass eine Krankheit bereits auf dem frühen Stadium bzw. als Vorstufe entdeckt wird, dann ist die Behandlung einfacher und die Prognose besser. Daher gilt es: zur Prophylaxe von schweren Krankheiten gehört unbedingt der regelmäßige Besuch beim Arzt und die Vorsorgeuntersuchungen. Hier gilt es wiederum: auch die Vorsorgeuntersuchungen geben keine Garantie, dass man nicht schwer erkrankt, doch erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, auch im Falle einer Erkrankung wieder gesund zu werden.

Fitness für zu Hause mit Yoga, Pilates und Joggen!

Wer kennt es nicht – das ewige Hin und Her zwischen Lust auf körperliche Ertüchtigung auf der einen und dem inneren Schweinehund und dem knappen Geldbeutel auf der anderen Seite? Dabei ist es eigentlich so einfach. Ohne großen Aufwand kann sich nämlich jeder bequem zu Hause fit halten. Das kostet wenig Überwindung und kaum Geld.

Ein gutes Allround Programm: Yoga-Pilates-Jogging

Um sich ausgewogen fit zu halten, sollte man am besten mehrere Sportarten miteinander kombinieren. Wenn man nicht nur Balance und Muskeln trainieren, sondern gleichzeitig überschüssiges Fett verlieren und mehr Ausdauer gewinnen will, dann ist ein Mix aus Yoga, Pilates und Jogging sehr empfehlenswert. Das Wichtigste dabei ist die Regelmäßigkeit des Trainings. Sporadisches Trainieren reicht nicht aus, um dauerhaft davon zu profitieren und Lipödem, Übergewicht oder Bluthochdruck den Kampf anzusagen.. Für lang anhaltende körperliche Fitness sollte man ungefähr 3 bis 5 Mal pro Woche trainieren. Am besten man integriert Dehnungsübungen, figurdefinierende Kraftübungen sowie Ausdauersport als genauso selbstverständliche Bestandteile in den Alltag, wie das allmorgendliche Zähneputzen. Fünf Minuten sind zwar noch nicht genug, doch viel mehr Zeit muss man sich gar nicht nehmen. Schon regelmäßig 30 Minuten Training an drei bis fünf Tagen in der Woche bewirken wahre Wunder. Dafür benötigt man nur wenige Dinge:

Die Grundausstattung für Fitness Zuhause

Für das Training zu Hause braucht man nicht viel außer ein bisschen Platz auf dem Boden, frische Luft und eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Und auch Joggen kann man im Prinzip überall. Hier eine kurze Liste der benötigten Dinge:

für Yoga und Pilates:
1. eine Yogamatte (für Übungen im Sitzen und Liegen)
2. Yoga und Pilates Übungen (CD, Buch, Internet)
3. Musik
4. bequeme Sportkleidung, die nicht drückt (z. B. beim Liegen auf dem Rücken)
5. evtl. Kerzen für ein entspanntes Ambiente

Die ideale Alternative zu einem Kurs im Studio sind Pilates oder Yoga-DVDs oder sogar Videos im Internet, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Es gibt ein so großes Angebot, für Anfänger bis Könner, sodass für Abwechslung immer gesorgt ist.

zum Joggen:
1. gute Laufschuhe
2. bequeme, atmungsaktive Laufkleidung
3. evtl. MP3-Player mit Musik, Handys tun es auch, Podcast, Hörbuch etc.

Am schönsten joggt es sich natürlich durch einen Park oder entlang eines Flusses nicht zuletzt, weil sich unbefestigter Waldboden wesentlich besser unter den Füßen anfühlt und entlastender für die Gelenke ist als geteerte Straßen. Allerdings kann man mit entsprechend gut gedämpften Laufschuhen auch sehr gut auf hartem Untergrund joggen. Beim Kauf richtiger Schuhe sollte man sich unbedingt genügend Zeit nehmen und sich am besten beraten lassen, denn es gibt ein enormes Angebot an sehr unterschiedlichen Laufschuhen, angepasst an alle denkbaren Laufansprüche.

Und los geht’s
Joggen, Yoga- und Pilates-Übungen lassen sich frei nach Belieben miteinander kombinieren. Jedes Training sollte jedoch mit Lockerungs- und Aufwärmungsübungen beginnen, damit die Belastung der Muskeln und Sehnen langsam gesteigert werden kann und Verletzungen vorgebeugt wird. Geradezu ideal zum Aufwärmen vor dem Joggen ist zum Beispiel auch Yoga. Ein möglicher 4-Tage-Trainingsplan aus einem Yoga – Pilates – Jogging – Mix könnte also wie folgt aussehen:

Montag und Mittwoch:
10 Minuten Yoga-Warm-up, 15 Minuten Joggen, 5 Minuten Yoga Dehnungsübungen

Dienstag und Donnerstag:
15 Minuten Yoga, 15 Minuten Pilates Training für Arme, Bauch, Po

Alles ist möglich, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und wer noch mehr Zeit zur Verfügung hat, der kann das Programm natürlich um beliebig viele Minuten verlängern. Und übrigens, wer beim Joggen lieber mit Musik laufen möchte, anfangs dabei aber noch Probleme hat den eigenen Laufrhythmus zu halten, der könnte es auch mit einem Hörbuch oder Podcast versuchen. Das ist unterhaltsam und bringt einen nicht aus dem Lauftakt.

Noch ein wichtiger Hinweis: Beim Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit, also immer darauf achten, ausreichend viel Wasser zu trinken. Viel Spaß und maximale Erfolge!